Schwierigkeitsgrad: M (Mittel)
Kategorie: Asiatisch
Zubereitungszeit: 60 Minuten
Portionen: 4 Personen (20-24 Stück)
Hey Sushi-Fans! Heute nehmen wir euch mit auf eine kulinarische Reise nach Japan und zeigen euch, wie ihr die eleganten Nigiri Sushi ganz einfach zu Hause zaubern könnt. Klar, das sieht erstmal kompliziert aus – aber keine Panik! Mit ein bisschen Übung und den richtigen Tricks werdet ihr schnell merken: Nigiri sind gar nicht so schwer, wie sie aussehen.
Falls ihr schon unseren Maki Sushi Guide ausprobiert habt, seid ihr bereits bestens vorbereitet. Nigiri sind nämlich die kleine, feine Schwester der Maki – weniger Rollerei, dafür mehr Fingerspitzengefühl.
Was macht perfekte Nigiri aus?
Nigiri bedeutet übersetzt "greifen" oder "pressen" – und genau das ist das Geheimnis! Ein perfektes Nigiri besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem mundgerechten Reis-Klößchen und einem Stück frischen Fisch oder Meeresfrüchten darauf. Klingt simpel? Ist es auch – wenn man weiß, wie's geht!
Zutaten für authentische Nigiri
Für den Sushi-Reis:
- 300 g Sushi-Reis (unbedingt die spezielle Sorte verwenden!)
- 350 ml Wasser
- 3 EL Reisessig
- 1 EL Zucker
- 1/2 TL Salz
Für die Nigiri-Beläge:
- 200 g frischer Lachs in Sushi-Qualität
- 100 g frischer Thunfisch in Sushi-Qualität
- 8-10 große Garnelen (gekocht und geschält)
- Wasabi-Paste
- Sojasoße zum Servieren
- Eingelegter Ingwer
Zusätzlich benötigt:
- Essigwasser (Wasser + 1 Spritzer Reisessig)
- Sauberes Küchentuch
- Sehr scharfes Messer
Profi-Tipp: Bestellt euren Fisch beim Fischhändler eures Vertrauens und sagt explizit dazu, dass ihr ihn für Sushi verwenden möchtet. Nur so bekommt ihr garantiert die richtige Qualität!
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Schritt 1: Der perfekte Sushi-Reis
Der Reis ist das Herzstück eurer Nigiri. Hier entscheidet sich, ob eure Sushi später zusammenhalten oder auseinanderfallen.
Reis waschen: Spült den Sushi-Reis so lange unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar bleibt. Das kann 5-8 Waschgänge dauern – aber das ist völlig normal! Ihr entfernt damit die überschüssige Stärke.
Reis kochen: Gebt den gewaschenen Reis mit dem Wasser in einen Topf und bringt alles zum Kochen. Sobald es sprudelt, reduziert die Hitze auf die niedrigste Stufe, deckt den Topf ab und lasst den Reis 20 Minuten garen.
Würzmischung: Während der Reis kocht, vermischt Reisessig, Zucker und Salz in einem kleinen Topf und erwärmt die Mischung bei niedriger Hitze, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
Reis würzen: Den gekochten Reis in eine große, flache Schüssel geben und die warme Essig-Mischung langsam unterarbeiten. Dabei den Reis mit schneidenden Bewegungen (nicht rühren!) vermischen und gleichzeitig mit einem Fächer oder Küchentuch kühlen.
Schritt 2: Fisch vorbereiten wie die Profis
Jetzt wird's spannend! Der Fisch muss perfekt geschnitten werden, damit eure Nigiri nicht nur gut schmecken, sondern auch professionell aussehen.
Lachs schneiden: Mit einem sehr scharfen Messer den Lachs in etwa 6 cm lange und 3 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben sollten etwa 5 mm dick sein – dünn genug für zarte Bissen, dick genug für Geschmack.
Thunfisch schneiden: Ähnlich wie den Lachs, aber hier dürft ihr die Scheiben etwas dicker machen. Thunfisch ist fester und verträgt das gut.
Garnelen vorbereiten: Falls ihr rohe Garnelen habt, kurz in Salzwasser kochen, bis sie rosa sind. Dann schälen und der Länge nach halbieren, damit sie flach auf dem Reis liegen.

Schritt 3: Die Kunst des Nigiri-Formens
Jetzt kommt der spaßige Teil! Das Formen der Nigiri ist wie eine kleine Meditation – konzentriert euch und lasst eurer Kreativität freien Lauf.
Hände vorbereiten: Feuchtet eure Hände regelmäßig mit dem Essigwasser an. Das verhindert, dass der Reis klebt und macht das Formen viel einfacher.
Reis portionieren: Nehmt etwa 20 g Sushi-Reis (ungefähr so viel wie ein Esslöffel) und formt daraus zwischen den Handflächen ein längliches, ovales Klößchen. Nicht zu fest drücken – der Reis soll locker bleiben!
Fisch auflegen: Gebt einen kleinen Klecks Wasabi auf euren Zeigefinger und verteilt ihn dünn auf der Unterseite des Fischstücks. Dann den Fisch vorsichtig auf das Reis-Klößchen legen und leicht andrücken.
Perfektionieren: Mit dem Daumen den Fisch noch einmal sanft an den Seiten festdrücken, sodass er perfekt auf dem Reis sitzt.
Profi-Tricks für Restaurant-Qualität
Der Wasabi-Trick: Weniger ist mehr! Ein winziger Tupfer Wasabi zwischen Reis und Fisch reicht völlig aus. Zu viel macht eure Nigiri nur scharf, aber nicht besser.
Die richtige Temperatur: Serviert eure Nigiri bei Zimmertemperatur. Kalter Reis schmeckt nicht und warmer Fisch auch nicht – das perfekte Nigiri ist lauwarm.
Garnelen-Special: Bei Garnelen könnt ihr sie zusätzlich mit einem dünnen Nori-Streifen am Reis "festbinden". Das sieht nicht nur professionell aus, sondern hält auch super.

Variationen für jeden Geschmack
Vegetarische Nigiri: Probiert mal Avocado, geröstete Aubergine oder sogar marinierte Pilze. Einfach genauso zubereiten wie mit Fisch!
Spicy Variante: Mischt etwas Sriracha unter eure Wasabi-Paste für eine feurige Note.
Süße Version: Mit sehr dünnen Mango-Scheiben wird aus euren Nigiri ein exotisches Dessert-Sushi!
Servieren wie in Japan
Arrangiert eure Nigiri auf einer schönen Holzplatte oder einem schwarzen Teller – das bringt die Farben richtig zur Geltung. Dazu serviert ihr Sojasoße in kleinen Schälchen, eingelegten Ingwer und natürlich extra Wasabi.
Fun Fact: In Japan isst man Nigiri traditionell mit den Fingern, nicht mit Stäbchen! Also keine Scheu – greift zu!
Häufige Anfängerfehler vermeiden
Zu viel Druck: Der häufigste Fehler ist, den Reis zu fest zu pressen. Eure Nigiri sollen locker und luftig bleiben.
Falscher Fisch: Spart nicht am Fisch! Nur wirklich frische, hochwertige Ware in Sushi-Qualität verwenden.
Ungeduld: Lasst euch Zeit! Die ersten Nigiri werden nicht perfekt – das ist völlig normal. Übung macht den Meister!
Für noch mehr asiatische Inspiration schaut gerne mal auf unserem YouTube-Channel vorbei. Dort findet ihr jede Menge Videos zu fernöstlichen Köstlichkeiten und Kochtechniken!
Das Fazit: Nigiri für Einsteiger
Nigiri Sushi zu Hause zu machen ist definitiv ein Projekt für einen entspannten Nachmittag. Ja, es braucht etwas Übung, aber das Ergebnis ist so lohnenswert! Euer selbstgemachtes Sushi schmeckt nicht nur fantastisch, sondern ihr habt auch noch jede Menge Spaß beim Zubereiten.
Das Schöne an Nigiri ist auch: Ihr könnt nach Herzenslust experimentieren. Verschiedene Fischsorten, vegetarische Varianten oder sogar süße Versionen – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Also, liebe Sushi-Community, schnappt euch eure Zutaten und probiert es aus! Und falls ihr eure Kreationen mit uns teilen möchtet, taggt uns gerne in euren Social Media Posts. Wir freuen uns immer über eure kulinarischen Abenteuer!
Probiert auch gerne unsere anderen asiatischen Rezepte aus dem kiKOCH Blog aus – dort findet ihr noch mehr Inspiration für euer nächstes Kochabenteuer!


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