Schwierigkeit: M | Kategorie: Asiatisch | Zubereitungszeit: 20 Minuten
Sashimi ist die Königsdisziplin der japanischen Küche – purer, roher Fisch in seiner edelsten Form. Ohne Reis, ohne Schnickschnack, nur die absolute Perfektion des Produkts selbst. Heute zeigen wir euch, wie ihr zu Hause authentisches Sashimi zubereitet und was dabei wirklich wichtig ist!
Was macht Sashimi so besonders?
Sashimi bedeutet wörtlich "durchstochen" und beschreibt hauchdünn geschnittenen, rohen Fisch höchster Qualität. Anders als Sushi kommt hier kein Reis ins Spiel – der Fisch steht komplett im Mittelpunkt. Das klingt simpel, ist aber eine echte Kunst! Die Japaner haben über Jahrhunderte perfektioniert, wie man mit minimalen Zutaten maximalen Geschmack erreicht.

Die richtigen Zutaten für perfektes Sashimi
Für 2-3 Personen benötigt ihr:
- 200g Lachs (Sashimi-Qualität)
- 200g Thunfisch (Sashimi-Qualität)
- 1 kleiner Daikon-Rettich
- Frisches Wasabi (oder Wasabi-Paste)
- Eingelegter Ingwer (Gari)
- Sojasauce von hoher Qualität
- Sesamöl (optional)
Wichtiger Hinweis zur Fischqualität: Kauft nur bei vertrauenswürdigen Fischhändlern und fragt explizit nach "Sashimi-Qualität". Der Fisch muss speziell für den rohen Verzehr behandelt worden sein!
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Schritt-für-Schritt: So gelingt perfektes Sashimi
Schritt 1: Vorbereitung der Arbeitsfläche
Reinigt alle Arbeitsflächen, Messer und Schneidebretter gründlich. Verwendet am besten ein separates Brett nur für rohen Fisch. Das japanische Sashimi-Messer (Yanagiba) ist optimal, aber auch ein sehr scharfes, dünnes Küchenmesser funktioniert.
Schritt 2: Den Daikon-Rettich vorbereiten
Den Daikon schält ihr und reibt ihn in dünne Julienne-Streifen. Diese dienen nicht nur der Dekoration, sondern haben auch eine reinigende Wirkung auf den Gaumen.

Schritt 3: Die Schnitttechnik meistern
Jetzt wird's spannend! Haltet das Messer in einem 45-Grad-Winkel und schneidet mit einer fließenden Bewegung etwa 0,5 cm dicke Scheiben. Wichtig: Nie sägen oder hacken – immer in einem Zug schneiden! Die perfekte Sashimi-Scheibe ist etwa 5 cm lang und 3 cm breit.
Profi-Trick: Befeuchtet das Messer regelmäßig mit kaltem Wasser, damit der Fisch nicht klebt.
Schritt 4: Anrichten wie die Profis
Arrangiert die Fischscheiben fächerförmig auf gekühlten Tellern. Zwischen die verschiedenen Fischsorten kommt jeweils etwas geriebener Daikon. Ein kleiner Klecks Wasabi und eingelegter Ingwer vervollständigen die Präsentation.

Frische-Tipps für Top-Qualität
Transport und Lagerung:
- Fisch maximal 2 Stunden vor Zubereitung kaufen
- Sofort in den Kühlschrank, am besten auf Eis
- Niemals bei Raumtemperatur stehen lassen
Frische erkennen:
- Der Fisch riecht nach Meer, nicht "fischig"
- Das Fleisch ist fest und elastisch
- Die Oberfläche glänzt natürlich
Sicherheits-Check:
Wenn ihr unsicher seid, lasst lieber die Finger davon. Bei Sashimi gibt's kein "fast gut genug" – entweder perfekte Qualität oder gar nicht!
Servieren und Genießen
Sashimi wird traditionell mit Stäbchen gegessen. Taucht jede Scheibe nur leicht in die Sojasauce – zu viel überdeckt den feinen Fischgeschmack. Der Wasabi kommt direkt auf den Fisch oder wird mit der Sojasauce vermischt.
Reihenfolge beim Essen: Beginnt mit dem milderen Lachs und arbeitet euch zu intensiveren Geschmäckern wie Thunfisch vor. Zwischen den Sorten neutralisiert der eingelegte Ingwer den Gaumen.

Variationen und kreative Ideen
Verschiedene Fischsorten ausprobieren:
- Yellowtail (Hamachi) für Buttrigkeit
- Makrele für intensiven Geschmack
- Seebrasse für Zartheit
Moderne Interpretationen:
Einige Köche garnieren heute mit Microgreens, Yuzu-Zest oder einem Hauch Sesamöl. Bleibt aber sparsam – bei Sashimi ist weniger definitiv mehr!
Häufige Anfänger-Fehler vermeiden
- Zu dicke Scheiben: Sashimi soll auf der Zunge zergehen, nicht gekaut werden
- Stumpfes Messer: Führt zu ausgefransten Schnittkanten
- Zu viel Sojasauce: Übertönt den Fischgeschmack komplett
- Falsche Lagerung: Fisch wird schnell ungenießbar
Perfekte Begleiter zu Sashimi
Ein kühles Bier, Sake oder sogar ein trockener Weißwein harmonieren wunderbar. Auch grüner Tee ist ein klassischer Begleiter. Schaut gerne auch bei unserem Maki-Sushi Artikel vorbei, wenn ihr das Sushi-Fieber gepackt hat!
Das Fazit: Weniger ist mehr
Sashimi lehrt uns, dass die besten Gerichte oft die einfachsten sind. Mit wenigen, aber perfekten Zutaten und der richtigen Technik entstehen Geschmackserlebnisse, die jedes überladen Gericht in den Schatten stellen.
Für mehr Koch-Inspiration und ausführliche Video-Anleitungen schaut unbedingt auf unserem YouTube-Kanal www.nerdoase.de vorbei! Dort zeigen wir auch die Schnitttechniken im Detail.
Habt ihr schon mal Sashimi zu Hause gemacht? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren – wir sind gespannt auf eure Geschichten und Tipps!


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