Wer sagt, dass brasilianische Küche kompliziert sein muss? Frango à Passarinho ist der perfekte Beweis dafür, dass die besten Gerichte oft die einfachsten sind! Diese knusprigen Hähnchenstückchen mit ordentlich Knoblauch sind ein absoluter Klassiker aus Brasilien und verwandeln jeden normalen Abend in eine kleine Samba-Party – und das ganz ohne Tanzen zu müssen (außer du willst natürlich!).
Der Name "Frango à Passarinho" bedeutet übersetzt "Hähnchen nach Vogel-Art" – klingt erstmal komisch, oder? Aber keine Sorge, es geht nicht darum, dass wir hier Spatzen braten! Vielmehr werden die Hähnchenstücke so klein geschnitten und gewürzt, dass sie fast wie kleine Vögel aussehen. Dieser herzhafte Snack ist in brasilianischen Bars und bei Familiengrillpartys ein echter Hit und wird traditionell mit den Fingern gegessen – Besteck ist hier definitiv überbewertet!
Schwierigkeitsgrad: M (Mittel)
Kategorie: Brasilianisch
Zubereitungszeit: 2-3 Stunden (inkl. Marinierzeit)
Portionen: 4-6 Personen
Zutaten
- 1,5 kg Hähnchen (Schenkel oder Flügel), in kleine Stücke geschnitten
- 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
- Saft von 3 Limetten (ca. 5 Esslöffel)
- 2 Teelöffel grobes Meersalz
- 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- ½ Tasse frische Petersilie, gehackt
- 2 Esslöffel Rohrzucker
- 1,5 Tassen Weizenmehl
- Pflanzenöl zum Frittieren (ca. 1 Liter)
- 2 Teelöffel Paprikapulver (optional)
- Limettenscheiben zum Servieren
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Zubereitung
Die Marinade – Der Geschmacks-Boost
In einer großen Schüssel mixt ihr zunächst den gehackten Knoblauch mit dem Limettensaft. Dieser Mix ist das Herzstück unseres Frango à Passarinho – ohne ihn wäre es nur langweiliges Hähnchen. Gebt das Salz, den schwarzen Pfeffer, die gehackte Petersilie und den Rohrzucker dazu. Der Zucker mag erstmal überraschend erscheinen, aber er sorgt für eine wunderbare Karamelisierung beim Braten und balanciert die Säure der Limetten perfekt aus.
Jetzt kommen die Hähnchenstücke dazu. Wichtig ist, dass ihr das Fleisch vorher in mundgerechte, nicht zu große Stücke schneidet – etwa 3-4 cm sollten reichen. Vermengt alles gründlich mit den Händen (ja, manchmal muss man sich die Finger schmutzig machen!) und sorgt dafür, dass jedes Stückchen von der Marinade umhüllt ist.
Die Wartezeit nutzen
Ab in den Kühlschrank mit der ganzen Herrlichkeit! Mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht. Diese Geduld zahlt sich aus, versprochen. Während das Hähnchen vor sich hin mariniert, könnt ihr schon mal überlegen, was ihr als Beilage servieren wollt. Ein einfacher Reis, geröstetes Brot oder sogar nur knackige Limettenscheiben – alles passt!

Das große Finale – Ab in die Pfanne!
Erhitzt das Öl in einer tiefen Pfanne oder Fritteuse auf 170-175°C. Falls ihr kein Thermometer habt, testet es mit einem Holzstab – wenn kleine Bläschen aufsteigen, ist die Temperatur perfekt.
Währenddessen bereitet ihr die Mehlstation vor: Mehl mit einer Prise Salz und Pfeffer in einen tiefen Teller geben. Wer mag, kann hier auch das Paprikapulver unterrühren – das gibt eine schöne Farbe und einen Hauch mehr Würze.
Nehmt die Hähnchenstücke aus der Marinade (bewahrt sie auf!) und wälzt sie portionsweise im Mehl. Schüttelt überschüssiges Mehl ab – wir wollen knusprig, nicht pampig!
Der knusprige Moment der Wahrheit
Jetzt wird's spannend! Gebt die Hähnchenstücke vorsichtig ins heiße Öl. Nicht zu viele auf einmal, sonst wird das Öl zu kalt und das Ergebnis matschig statt knusprig. Frittierdauer: etwa 8-10 Minuten, bis die Stücke goldbraun und knusprig sind.
Die fertigen Stücke auf Küchenpapier abtropfen lassen. Hier ein Geheimtipp: Bestreut sie sofort mit etwas grobem Meersalz, solange sie noch heiß sind – so haftet es besser und verstärkt den Geschmack.

Servieren wie die Profis
Frango à Passarinho wird traditionell auf einem rustikalen Holzbrett serviert, garniert mit frischen Limettenscheiben und gehackter Petersilie. Die restliche Marinade könnt ihr als Dip verwenden – einfach kurz aufkochen und schon habt ihr eine perfekte Sauce.
Das Schöne an diesem Gericht ist seine Vielseitigkeit. Als Vorspeise mit einem kühlen Bier, als Hauptgang mit Reis und Bohnen, oder einfach als Snack beim Fußballgucken – Frango à Passarinho passt immer!
Variationen für Experimentierfreudige
Wer Lust auf Abwechslung hat, kann mit Gewürzen spielen. Eine Prise Kreuzkümmel verleiht eine erdige Note, während getrockneter Oregano mediterrane Akzente setzt. Für die Mutigen unter euch: Ein halber Teelöffel Cayennepfeffer bringt die nötige Schärfe!
Auch bei der Zubereitung könnt ihr kreativ werden. Statt zu frittieren, funktioniert das Ganze auch im Ofen bei 200°C für etwa 25-30 Minuten – wendet die Stücke nach der Hälfte der Zeit einmal.
Tipps für garantierten Erfolg
Der wichtigste Tipp: Lasst das Hähnchen wirklich lange genug marinieren! Die Säure der Limetten macht das Fleisch nicht nur geschmackvoller, sondern auch zarter. Außerdem: Verwendet frischen Knoblauch statt Pulver – der Geschmacksunterschied ist gewaltig!
Bei der Öltemperatur solltet ihr nicht sparen: Zu niedrige Temperaturen führen zu fettigen, nicht knusprigen Ergebnissen. Und noch ein Profi-Tipp: Lasst das marinierte Hähnchen etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annimmt.
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Mit diesem Frango à Passarinho holt ihr euch ein Stück brasilianische Lebensfreude auf den Teller. Das Rezept ist unkompliziert, das Ergebnis spektakulär – und die knusprigen Hähnchenstücke sind garantiert schneller weg, als ihr "Samba" sagen könnt!


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