Auf einen Blick
- Schwierigkeitsgrad: M (mittel)
- Kategorie: Orientalisch-Mediterran
- Zubereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 2-3
Hey Foodie! Bereit für einen köstlichen Ausflug in die orientalische Küche? Heute stellen wir dir unser Kichererbsen-Shakshuka mit Spinat vor – ein Gericht, das nicht nur unglaublich lecker ist, sondern auch gesund, sättigend und perfekt für jede Tageszeit. In diesem Artikel erfährst du alles über die Geschichte dieses nordafrikanischen Klassikers, wie du ihn Schritt für Schritt zubereitest und welche kreativen Variationen möglich sind. Außerdem haben wir ein paar Tricks auf Lager, die dein Shakshuka zum absoluten Hingucker machen!
Was ist Shakshuka überhaupt?
Shakshuka (ausgesprochen: Schak-schuka) stammt ursprünglich aus Nordafrika, genauer gesagt aus Tunesien, und hat sich über die Jahre in der gesamten Mittelmeerregion und im Nahen Osten verbreitet. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie "Mischung" – und das trifft es perfekt! Traditionell besteht Shakshuka aus pochierten Eiern in einer würzigen Tomatensauce.
Unsere Version mit Kichererbsen und Spinat gibt dem Ganzen einen modernen, nährstoffreichen Twist und macht das Gericht noch sättigender. Während das klassische Shakshuka vor allem zum Frühstück serviert wird, ist unsere Variante so vollwertig, dass sie zu jeder Mahlzeit passt – vom späten Brunch bis zum schnellen Abendessen.

Zutaten für 2-3 Portionen
Für das perfekte Kichererbsen-Shakshuka mit Spinat brauchst du:
Für die Basis:
- 2 EL Olivenöl
- 1 mittelgroße rote Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Paprikapulver (süß)
- ½ TL gemahlener Koriander
- ¼ TL Kurkuma
- Eine Prise Zimt (optional)
- ½ TL Chiliflocken (je nach gewünschter Schärfe)
Für die Sauce:
- 1 Dose (400g) stückige Tomaten
- 2 EL Tomatenmark
- 1 Dose (240g) Kichererbsen, abgespült und abgetropft
- 200g frischer Blattspinat (oder 150g TK-Spinat)
- 100ml Gemüsebrühe
- 1 TL Zucker (balanciert die Säure der Tomaten)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zum Vollenden:
- 4-5 mittelgroße Eier
- 100g Feta-Käse, zerbröckelt
- Frische Kräuter zum Garnieren (Petersilie, Koriander oder Minze)
- 1 Avocado, in Scheiben geschnitten (optional)
- Zitronenspalten zum Servieren
Zubereitung: So geht's Schritt für Schritt
1. Die Aromabasis vorbereiten
Erhitze das Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne (idealerweise aus Gusseisen) bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelten Zwiebeln hinein und brate sie für etwa 3-4 Minuten an, bis sie weich und glasig werden. Füge dann den gehackten Knoblauch und die Paprikastreifen hinzu und brate alles für weitere 2 Minuten.
Jetzt kommen die Gewürze ins Spiel: Streue Kreuzkümmel, Paprikapulver, Koriander, Kurkuma, Zimt (falls verwendet) und Chiliflocken über die Mischung. Rühre alles gut durch und lasse die Gewürze für etwa eine Minute anrösten – dadurch entfalten sie ihr volles Aroma. Achte darauf, dass nichts anbrennt!
2. Die Sauce zubereiten
Zeit für die Tomaten! Gib das Tomatenmark hinzu und rühre es für eine Minute unter die Gewürzmischung. Dann kommen die stückigen Tomaten und die Gemüsebrühe in die Pfanne. Würze mit Salz, Pfeffer und dem Teelöffel Zucker. Lasse die Sauce bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten köcheln, damit sie etwas eindickt und die Aromen sich verbinden.

3. Kichererbsen und Spinat hinzufügen
Jetzt wird's nahrhaft! Gib die abgetropften Kichererbsen in die Sauce und lasse sie für 3-4 Minuten mitköcheln. Dann kommt der Spinat dazu. Wenn du frischen Spinat verwendest, gib ihn portionsweise hinein und lasse ihn zusammenfallen, bevor du mehr hinzufügst. Bei TK-Spinat kannst du ihn direkt hinzugeben und warten, bis er aufgetaut ist. Rühre alles vorsichtig um und lasse es für weitere 3-4 Minuten köcheln.
Tipp vom Rezeptemonster: Wenn die Sauce zu dick erscheint, kannst du etwas mehr Brühe oder Wasser hinzufügen. Sie sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein, damit die Eier später schön darauf "schwimmen" können.
4. Die Eier hinzufügen
Hier kommt der spannende Teil! Drücke mit einem Löffel 4-5 kleine Mulden in die Sauce. Schlage vorsichtig je ein Ei in jede Mulde. Reduziere die Hitze auf niedrig, bedecke die Pfanne mit einem Deckel und lasse alles für etwa 5-7 Minuten köcheln.
Die Garzeit der Eier hängt davon ab, wie du sie magst: Für flüssiges Eigelb sind etwa 5 Minuten perfekt, für härtere Eigelbe lasse sie etwas länger garen. Das Eiweiß sollte auf jeden Fall vollständig gestockt sein.
5. Garnieren und servieren
Sobald die Eier die gewünschte Konsistenz haben, nimm die Pfanne vom Herd. Streue den zerbröckelten Feta-Käse darüber und garniere alles mit frischen Kräutern. Wenn du magst, arrangiere einige Avocadoscheiben am Rand und lege Zitronenspalten dazu.
Serviere das Shakshuka direkt in der Pfanne (achte auf eine hitzebeständige Unterlage!) oder portioniere es vorsichtig in tiefe Teller. Dazu passt hervorragend frisches Fladenbrot, Pita oder ein knuspriges Baguette zum Eintunken in die leckere Sauce!

Variationen und Tipps für dein perfektes Shakshuka
Vegetarische und vegane Alternativen
Unser Rezept ist bereits vegetarisch. Für eine vegane Version kannst du die Eier einfach weglassen und stattdessen:
- Mehr Kichererbsen oder andere Hülsenfrüchte hinzufügen
- Seidentofu einarbeiten und kurz mitköcheln lassen
- Den Feta durch veganen Käse oder selbstgemachten Cashew-"Käse" ersetzen
Zusätzliche Gemüsevariationen
Das Grundrezept lässt sich wunderbar anpassen:
- Auberginen in kleinen Würfeln mitbraten (zu Beginn mit den Zwiebeln)
- Zucchini oder Süßkartoffeln hinzufügen
- Frische Tomaten statt Dosentomaten verwenden (dann etwas mehr Flüssigkeit zugeben)
- Für eine frische Note: Gehackte Frühlingszwiebeln kurz vor dem Servieren hinzufügen
Gewürzvariationen
Je nach persönlichem Geschmack kannst du:
- Die orientalische Note mit einer Prise Ras el Hanout verstärken
- Etwas Harissa-Paste für extra Schärfe und Tiefe einrühren
- Getrocknete Minze hinzufügen für eine frische Note
- Mit gerösteten Kreuzkümmelsamen garnieren
Gesundheitliche Vorteile deines Kichererbsen-Shakshuka
Dieses Gericht ist nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern auch ein wahres Nährstoffwunder:
Kichererbsen liefern pflanzliches Protein und komplexe Kohlenhydrate, die lange sättigen. Sie sind reich an Ballaststoffen und enthalten wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium.
Spinat ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Eisen, Kalzium und Antioxidantien. Er liefert außerdem Vitamin K, das wichtig für die Knochengesundheit ist.
Eier sind eine hervorragende Quelle für hochwertiges Protein und enthalten alle essentiellen Aminosäuren. Das Eigelb liefert Vitamin D, B12 und gesunde Fette.
Tomaten sind reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das besonders gut vom Körper aufgenommen wird, wenn die Tomaten erhitzt werden – perfekt für Shakshuka!
Gewürze wie Kurkuma und Kreuzkümmel haben entzündungshemmende Eigenschaften und kurbeln den Stoffwechsel an.
Die Geschichte hinter dem Rezept
Shakshuka hat eine faszinierende Reise hinter sich: Von Nordafrika über den Nahen Osten bis in hippe Cafés weltweit. In Israel ist es zu einem Nationalgericht avanciert und wird dort traditionell zum Frühstück serviert.
Unsere Version mit Kichererbsen und Spinat ist eine moderne Interpretation, die zusätzliche Nährstoffe und Textur bietet. Sie spiegelt auch aktuelle Food-Trends wider – pflanzliche Proteinquellen werden immer beliebter, und Gerichte, die für mehrere Mahlzeiten geeignet sind, passen perfekt in unseren hektischen Alltag.
Serviertipps und Beilagen
Shakshuka ist ein geselliges Gericht, das am besten direkt aus der Pfanne serviert wird. Hier sind einige Ideen, um dein Shakshuka-Erlebnis zu vervollständigen:
- Frisches Brot: Unbedingt! Ob Pita, Fladenbrot oder Baguette – etwas zum Eintunken ist ein Muss.
- Joghurt: Ein Klecks griechischer Joghurt oder Labneh (Joghurt-Käse) sorgt für eine kühlende Note.
- Salat: Ein einfacher Salat mit Gurke, Tomate und Zitronendressing passt perfekt als frische Beilage.
- Hummus: Für echte Kichererbsen-Fans – ein kleines Schälchen Hummus daneben servieren.
- Eingelegtes Gemüse: Für einen Säure-Kick, der das reichhaltige Gericht ausbalanciert.
Fazit: Warum du Kichererbsen-Shakshuka unbedingt probieren solltest
Dieses Gericht vereint wirklich alles, was gutes Essen ausmacht: Es ist nahrhaft, vielseitig, relativ einfach zuzubereiten und dabei unglaublich lecker. Die Kombination aus cremiger Tomatensauce, proteinreichen Kichererbsen, gesundem Spinat und den perfekt pochierten Eiern macht es zu einer vollwertigen Mahlzeit, die zu jeder Tageszeit passt.
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Probier das Rezept aus und lass uns in den Kommentaren wissen, wie es dir geschmeckt hat oder welche Variationen du ausprobiert hast. Guten Appetit und bis zum nächsten kulinarischen Abenteuer!


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