Na, wer von euch kriegt schon beim bloßen Gedanken an eine saftige Rinderroulade das Wasser im Mund zusammen? Diese deftige deutsche Küchenklassiker gehört definitiv zu den Gerichten, die einfach jeder können sollte! Mit ihrer herzhaften Füllung aus Speck, Senf und Gewürzgurken und der unwiderstehlich dunklen Sauce ist sie der absolute Star auf jedem Sonntagstisch.

Schwierigkeit: M (Mittel)
Kategorie: Deutsche Küche
Zubereitungszeit: 2,5 Stunden
Portionen: 6 Personen

Zutaten

Für die Rouladen:

  • 6 Rinderrouladen (Rinderoberschalen)
  • 6 TL scharfer Senf
  • 12 Scheiben durchwachsener Speck (dünn geschnitten)
  • 2 Zwiebeln (in dünne Ringe geschnitten)
  • 6-8 Gewürzgurken (in Scheiben)
  • Salz und Pfeffer
  • 2-3 EL Fett zum Anbraten
  • Küchengarn zum Fixieren

Für die Sauce:

  • 2 Karotten (grob gewürfelt)
  • 2 Zwiebeln (grob gewürfelt)
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 400 ml Rinderfond
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer

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Die perfekte Vorbereitung

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Der Schlüssel zu perfekten Rinderrouladen liegt in der sorgfältigen Vorbereitung. Beginnt damit, die Rinderrouladen gründlich trocken zu tupfen – das ist wichtiger als ihr denkt! Feuchtes Fleisch brät nicht richtig an und entwickelt keine schöne Kruste.

Legt die Rouladen nebeneinander auf ein großes Brett und würzt sie auf der Innenseite großzügig mit Salz und Pfeffer. Jetzt kommt der scharfe Senf ins Spiel: Bestreicht jede Roulade mit etwa einem Teelöffel – das gibt später den charakteristischen Geschmack!

Das Füllen – Hier wird's spannend!

Beim Belegen der Rouladen ist weniger oft mehr, aber bei diesem Klassiker dürft ihr ruhig ordentlich zugreifen! Belegt etwa zwei Drittel jeder Roulade mit je zwei Scheiben Speck. Der durchwachsene Speck ist hier Gold wert – er gibt Geschmack und hält die Füllung saftig.

Darüber kommen die in Ringe geschnittenen Zwiebeln und die Gewürzgurkenscheiben. Die Gurken sind das i-Tüpfelchen und sorgen für die typisch deutsche Note, die diese Rouladen so unverwechselbar macht.

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Jetzt wird gerollt! Rollt die Rouladen von der belegten Seite her fest auf und fixiert sie mit Küchengarn. Macht mehrere Umwicklungen – die Rouladen müssen während des langen Schmorens zusammenhalten.

Das Anbraten – Die Grundlage für Geschmack

In einem schweren Topf oder Bräter erhitzt ihr das Fett richtig heiß. Das Anbraten ist entscheidend für den späteren Geschmack! Gebt die Rouladen hinein und bratet sie von jeder Seite etwa 2-3 Minuten scharf an. Ihr wollt eine richtig schöne, dunkle Kruste – das sind die Röstaromen, die später den Unterschied machen.

Keine Sorge, wenn es in der Küche etwas dampft und brutzelt – das gehört dazu! Legt die angebratenen Rouladen zur Seite, aber lasst den Topf mit all den leckeren Bratensätzen stehen.

Die Sauce – Das Herzstück

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Jetzt kommt der Teil, der viele abschreckt, aber eigentlich kinderleicht ist: die perfekte Sauce! Gebt das gewürfelte Gemüse (Karotten und Zwiebeln) in den heißen Topf und lasst es ordentlich anrösten. Das Gemüse soll schön braun werden – das gibt Geschmack und Farbe.

Hier kommt der Trick von Oma: Löscht schrittweise mit dem Rotwein ab, aber rührt nicht um! Die Flüssigkeit löst den wertvollen Bratensatz ganz von allein ab. Wiederholt diesen Vorgang 2-3 Mal, bis ihr eine richtig dunkle, aromatische Grundlage habt.

Das Schmoren – Geduld wird belohnt

Legt die Rouladen zurück auf das Gemüse und gießt den restlichen Rotwein und Rinderfond dazu. Fügt Tomatenmark, Lorbeerblatt und einen Teelöffel Zucker hinzu – der Zucker verstärkt die Röstaromen und gleicht die Säure aus.

Bringt alles einmal zum Kochen, dann reduziert die Hitze und lasst die Rouladen bei geschlossenem Deckel 90-120 Minuten sanft köcheln. Die niedrige Temperatur ist wichtig – das Fleisch soll zart werden, nicht zerkocht.

Der finale Schliff

Nach der Garzeit nehmt ihr die Rouladen vorsichtig heraus und gießt die Sauce durch ein feines Sieb. Drückt dabei das Gemüse gut aus – hier steckt noch jede Menge Geschmack drin! Falls die Sauce noch zu dünn ist, könnt ihr sie mit etwas kalter Butter aufmontieren oder mit Speisestärke andicken.

Perfekte Begleiter

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Zu klassischen Rinderrouladen gehören traditionell Kartoffelpüree oder handgeschabte Spätzle. Apfel-Rotkohl oder feine grüne Bohnen runden das Gericht perfekt ab. Ein kräftiger Rotwein wie Merlot oder Spätburgunder passt hervorragend dazu.

Profi-Tipps für garantierten Erfolg

  • Das Fleisch: Lasst euch die Rouladen am besten vom Metzger vorbereiten – er schneidet sie in der perfekten Dicke
  • Die Füllung: Experimentiert ruhig mal mit verschiedenen Senfsorten – Dijon-Senf gibt eine besonders edle Note
  • Die Sauce: Ein Schuss Sahne am Ende macht die Sauce besonders cremig
  • Vorbereitung: Rouladen kann man prima am Vortag zubereiten – sie schmecken aufgewärmt sogar noch besser!

Variationen für Abwechslung

Wer Lust auf Abwechslung hat, kann statt Gewürzgurken auch getrocknete Tomaten oder Pilze verwenden. Eine Handvoll frische Kräuter wie Petersilie oder Thyme geben dem Ganzen eine moderne Note.

Übrigens, wenn euch deutsche Klassiker gefallen, solltet ihr unbedingt auch unsere anderen traditionellen Rezepte ausprobieren!

Diese Rinderrouladen sind definitiv etwas für besondere Anlässe und Sonntage, an denen ihr Zeit und Lust auf richtig gutes Essen habt. Der Aufwand lohnt sich absolut – und eure Familie oder Gäste werden euch für diesen Genuss lieben! Also, ran an die Rouladen und lasst es euch schmecken!


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