Habt ihr schon mal versucht, Sushi zu Hause zu machen und dabei gedacht: "Das kriege ich nie so perfekt hin wie im Restaurant"? Dann haben wir heute was für euch! Uramaki – die Inside-Out-Rollen mit dem Reis außen – sehen nicht nur spektakulär aus, sondern sind auch überraschend einfach zu meistern. Das Beste daran? Kleine Unperfektion beim Rollen verstecken sich unter der knusprigen Sesamschicht. Win-win!
Schwierigkeitsgrad: M (Medium)
Kategorie: Asiatisch
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Portionen: 4 (ca. 36 Stücke)
Zutaten für perfekte Uramaki
Für den Sushi-Reis:
- 300 g Sushi-Reis
- 1 Stück Kombu (Seetang)
- 2 EL Sushi-no-Ko (Sushi-Essig-Mix) oder alternativ 2 EL Reisessig, ½ TL Salz und 1 EL Zucker
Für die Rollen:
- 3 Noriblätter (Seetangblätter)
- 120 g frischer Lachs oder Räucherlachs
- ½ Gurke
- 1 reife Avocado
- 6 EL Mayonnaise (optional)
- 6 EL gerösteter Sesam oder Masago (Fischrogen)
Equipment:
- Bambusmatte (mit Frischhaltefolie umwickelt)
- Scharfes Messer
- Schüssel mit Essigwasser
- Wasabipaste
- Sojasauce und eingelegter Ingwer zum Servieren
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Schritt-für-Schritt zur perfekten Inside-Out-Rolle
Schritt 1: Sushi-Reis wie ein Profi zubereiten
Der Reis ist das Herzstück jeden guten Sushis. Wascht den Sushi-Reis so lange unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar ist – das kann schon mal 5-6 Durchgänge dauern. Keine Panik, das ist völlig normal! Gebt den Reis mit der gleichen Menge Wasser in einen Topf, bringt alles zum Kochen und reduziert dann die Hitze auf die niedrigste Stufe. 15-20 Minuten mit Deckel köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und weitere 10-15 Minuten ausdampfen lassen.

Schritt 2: Die Stars der Show vorbereiten
Während der Reis ruht, bereitet ihr eure Füllung vor. Die Gurke vierteln, entkernen und in schöne, gleichmäßige Streifen schneiden. Bei der Avocado ist Timing alles – sie sollte reif, aber noch fest sein. Halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Den Lachs abspülen, eventuelle Gräten entfernen und ebenfalls in lange Streifen schneiden. Pro-Tipp: Alle Streifen sollten etwa die gleiche Dicke haben, dann rollt sich's später wie von selbst!
Schritt 3: Die Bambusmatte vorbereiten
Wickelt eure Bambusmatte komplett in Frischhaltefolie ein – das verhindert, dass der Reis kleben bleibt. Halbiert die Noriblätter von der langen Seite aus. Ein halbiertes Noriblatt kommt mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte.
Schritt 4: Der Reis-Trick
Jetzt kommt der spannende Teil! Feuchtet eure Hände mit Essigwasser an – das verhindert, dass der Reis an den Fingern klebt. Nehmt etwa 100g des abgekühlten Sushi-Reis und verteilt ihn gleichmäßig auf dem gesamten Noriblatt bis an die Ränder. Der Reis sollte so dicht liegen, dass das Nori komplett bedeckt ist. Dann großzügig mit Sesam bestreuen!

Schritt 5: Der große Flip
Hier wird's tricky: Dreht das Noriblatt vorsichtig um, sodass der Reis unten liegt und das Nori oben. Keine Sorge, wenn beim ersten Mal nicht alles perfekt klappt – Übung macht den Meister! Tragt etwas Wasabi-Paste im unteren Drittel des Nori auf und legt eure vorbereiteten Lachs-, Avocado- und Gurkenstreifen dicht nebeneinander darauf.
Schritt 6: Rollen wie ein Sushi-Chef
Und jetzt der Moment der Wahrheit! Hebt die untere Kante der Bambusmatte zusammen mit dem Nori an, haltet die Füllung mit den anderen Fingern fest und rollt alles straff zusammen. Die untere Kante der Matte sollte genau bis zum oberen Rand des Nori reichen. Einmal komplett einrollen und dabei schön fest andrücken, damit die Rolle ihre Form behält.

Schritt 7: Der finale Sesam-Touch
Rollt die Matte aus und bestreut eure fertige Sushi-Rolle rundherum großzügig mit Sesam. Rollt sie noch einmal kurz in die Bambusmatte ein und drückt sanft, damit der Sesam gut haftet. So bekommt ihr diese tolle, knusprige Außenschicht!
Schritt 8: Schneiden will gelernt sein
Das Schneiden ist fast eine Kunst für sich. Nehmt ein richtig scharfes Messer und taucht es vor jedem Schnitt in Essigwasser. Halbiert die Rolle zuerst und schneidet dann jede Hälfte in 3 gleichmäßige Stücke. Immer mit einer sägenden Bewegung und ohne zu viel Druck – sonst zerfällt euch die schöne Rolle!

Profi-Tipps für Uramaki-Erfolg
Der Reis-Tipp: Zu warmer Reis klebt zu sehr, zu kalter Reis bröckelt. Lauwarm ist perfekt!
Füllung nicht übertreiben: Weniger ist mehr! Eine überladene Rolle lässt sich nicht gut rollen und platzt beim Schneiden auf.
Messer-Hygiene: Nach jedem Schnitt das Messer säubern und neu anfeuchten. So bekommt ihr saubere, glatte Schnittflächen.
Bambusmatte pflegen: Nach dem Gebrauch die Folie entfernen und die Matte gründlich trocknen lassen, sonst schimmelt sie.
Timing ist alles: Uramaki schmecken am besten frisch zubereitet. Falls ihr sie lagern müsst, wickelt sie in feuchte Küchentücher und ab in den Kühlschrank.
Variationen, die rocken
Experimentiert ruhig mit verschiedenen Füllungen! Tempura-Garnelen mit Avocado und Gurke sind ein Klassiker. Oder wie wäre es mit gegrilltem Hähnchen, Paprika und Frischkäse? Vegetarische Optionen mit Shiitake-Pilzen, Paprika und Avocado sind ebenfalls der Hammer!
Falls ihr Lust auf mehr japanische Küche bekommen habt, schaut unbedingt bei unserem Maki-Sushi Artikel vorbei – dort zeigen wir euch die klassische Variante mit dem Nori außen.
Und für alle, die noch tiefer in die Welt der kreativen Küche eintauchen wollen: Auf unserem YouTube-Channel www.nerdoase.de findet ihr noch mehr verrückte Kochexperimente und Tipps!
Das perfekte Sushi-Erlebnis
Serviert eure selbstgemachten Uramaki auf einem schönen Holzbrett mit Wasabi, eingelegtem Ingwer und Sojasauce. Dazu passt perfekt ein kaltes Bier oder grüner Tee. Und vergesst nicht: Sushi isst man traditionell mit den Fingern – Stäbchen sind optional!

Mit diesen Uramaki werdet ihr eure Gäste definitiv beeindrucken. Und das Beste? Nach ein paar Übungsrunden geht's fast wie von selbst. Also ran an die Bambusmatte und zeigt dem nächsten Sushi-Restaurant, wer hier der Boss ist!


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