Hey liebe Koch-Community! Heute nehme ich euch mit auf eine kulinarische Reise nach Argentinien – genauer gesagt in die endlosen Weiten Patagoniens. Dort, wo der Wind pfeift und die Landschaft atemberaubend ist, wächst eines der besten Lammfleische der Welt heran: das Cordero Patagónico. Dieses Rezept wird euer Zuhause in ein argentinisches Asado verwandeln!
Schwierigkeit: L (Large) – braucht Zeit und Geduld, aber das Ergebnis ist phänomenal!
Kategorie: Südamerikanisch/Argentinisch
Was macht Cordero Patagónico so besonders?
Stellt euch vor: Millionen von Hektar unberührter Natur, wo Corriedale- und Merino-Schafe frei umherziehen und sich von wilden Kräutern und natürlichen Gräsern ernähren. Diese extensive Haltung macht das Fleisch unglaublich zart und verleiht ihm einen einzigartigen, delikaten Geschmack, der sich deutlich von anderen Lammsorten unterscheidet.
Das patagonische Lamm ist praktisch ein Bio-Produkt von Natur aus – ohne Pestizide oder chemische Zusätze. Die EU, Japan und China haben das längst erkannt und importieren dieses Premium-Fleisch. Kein Wunder, denn der geringe Fett- und Cholesteringehalt macht es zu einem echten Superfood!

Zutaten für 6-8 Personen
Für das Lamm:
- 2,5 kg Lammkeule (Cordero Patagónico oder hochwertiges Lamm)
- 4 EL grobes Meersalz
- 2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 3 Zwiebeln, in dicke Scheiben geschnitten
- 4 Zweige frischer Rosmarin
- 3 Zweige frischer Thymian
- 2 Lorbeerblätter
- 3 EL Olivenöl
Für die Chimichurri (argentinische Kräutersauce):
- 1 großer Bund Petersilie
- 4 Knoblauchzehen
- 2 EL Oregano (getrocknet)
- 1 rote Chilischote (optional)
- 150 ml Olivenöl
- 50 ml Rotweinessig
- 1 TL Salz
Beilagen:
- 1 kg kleine Kartoffeln
- 2 rote Paprika
- 2 Auberginen
- Grobes Brot zum Servieren
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Zubereitung Schritt für Schritt
Vorbereitung (am Vorabend):
- Lamm marinieren: Das Lammfleisch großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben. Knoblauch, gehackten Rosmarin und Thymian darüber verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am Kochtag:
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Ofen vorheizen: Den Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Das Lamm 1 Stunde vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur erreicht.
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Chimichurri zubereiten: Alle Zutaten für die Chimichurri in einem Mixer fein pürieren. Die Sauce sollte eine cremige Konsistenz haben. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

-
Gemüse vorbereiten: Kartoffeln waschen und halbieren, Paprika und Auberginen in große Stücke schneiden. Zwiebeln in dicke Scheiben schneiden.
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Anbraten: Das Lamm in einer großen, ofenfesten Pfanne oder einem Bräter von allen Seiten scharf anbraten, bis es eine schöne goldbraune Kruste hat.
-
Schmoren: Das angebratene Fleisch mit dem vorbereiteten Gemüse und den Lorbeerblättern in den Ofen schieben. Je nach Größe 2-3 Stunden bei 160°C garen.
Garzeiten und Temperaturen:
- Medium-rare: Kerntemperatur 55-58°C
- Medium: Kerntemperatur 60-65°C
- Well-done: Kerntemperatur über 70°C
- Ruhen lassen: Das fertige Lamm aus dem Ofen nehmen und mindestens 15 Minuten unter Alufolie ruhen lassen. So bleibt es saftig!

Profi-Tipps für das perfekte Cordero Patagónico
Fleischqualität: Falls ihr kein echtes patagonisches Lamm bekommt (was verständlich ist!), wählt Lammfleisch von Schafen aus Freilandhaltung. Die Qualität macht den entscheidenden Unterschied.
Temperatur kontrollieren: Investiert in ein gutes Fleischthermometer. Lamm wird schnell trocken, wenn es zu lange gegart wird.
Gewürze: Weniger ist mehr! Das hochwertige Fleisch braucht nur Salz, Pfeffer und frische Kräuter, um zu glänzen.
Chimichurri-Varianten: Probiert verschiedene Kräuter aus – Koriander statt Petersilie oder eine Prise Kreuzkümmel für extra argentinisches Flair.
Servieren wie in Argentinien
In Argentinien wird Cordero Patagónico traditionell bei großen Familienfeierlichkeiten serviert. Das Fleisch kommt in dicken Scheiben auf rustikale Holzbretter, dazu gibt es frisches Brot, gegrilltes Gemüse und natürlich die unverzichtbare Chimichurri.
Weinempfehlung: Ein kräftiger argentinischer Malbec oder Cabernet Sauvignon harmoniert perfekt mit dem intensiven Lammgeschmack.

Die Geschichte hinter dem Geschmack
Die Schafzucht in Patagonien geht auf europäische Einwanderer zurück, die ab 1813 verschiedene Merino-Varianten mitbrachten. 1905 kamen dann die Corriedale-Schafe aus Neuseeland dazu. Diese Rassen passten sich perfekt an das raue patagonische Klima an und entwickelten durch die extensive Weidehaltung ihren charakteristischen Geschmack.
Die Lämmer wandern täglich kilometerweit über die Steppenlandschaft, ernähren sich von wilden Kräutern und entwickeln so ihr mageres, aromatisches Fleisch. Diese traditionelle Aufzucht ist praktisch Bio von Natur aus – ohne jegliche chemischen Zusätze.
Variationen und moderne Interpretationen
Slow-Cooker-Version: Für alle, die es entspannter mögen, funktioniert das Rezept auch im Slow-Cooker bei niedriger Temperatur über 6-8 Stunden.
Grill-Variante: Im Sommer könnt ihr das marinierte Lamm auch auf dem Grill zubereiten. Indirekte Hitze bei mittlerer Temperatur ist hier der Schlüssel.
Fusion-Style: Wie wäre es mit einer asiatischen Note, indem ihr Sojasauce und Ingwer zur Marinade hinzufügt?

Fazit: Ein Stück Argentinien zu Hause
Cordero Patagónico ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kulinarische Reise zu den Gauchos Argentiniens. Das zarte, aromatische Fleisch kombiniert mit der frischen Chimichurri macht jeden Abend zu einem besonderen Erlebnis.
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Habt ihr schon einmal patagonisches Lamm probiert? Schreibt mir eure Erfahrungen in die Kommentare – ich bin gespannt auf eure Geschichten aus der Küche!
¡Buen provecho! 🇦🇷


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