Ahoi ihr Sushi-Liebhaber! Heute entführen wir euch in die wunderbare Welt der Gunkan Maki – kleine Sushi-Schiffchen, die eurer Kreativität keine Grenzen setzen. Der Name "Gunkan" bedeutet übrigens "Kriegsschiff" auf Japanisch, und wenn ihr diese niedlichen Reis-Boote erst mal probiert habt, werdet ihr verstehen warum: Sie sind ein echter Gaumenschmaus, der alle Geschmackssinne erobert!
Schwierigkeitsgrad: M (Medium)
Kategorie: Asiatisch – Japanisch
Zubereitungszeit: 45 Minuten (plus 1 Stunde Ruhezeit für den Reis)
Portionen: 16-18 Gunkan
Was macht Gunkan so besonders?
Im Gegensatz zu klassischen Maki Sushi sind Gunkan wahre Alleskönner. Dank ihres erhöhten Nori-Randes könnt ihr hier alles reinpacken, was euch schmeckt – von cremigen Meeresfrüchte-Salaten über knallbunte Rogen bis hin zu veganen Kreationen. Es ist wie ein kleines essbares Boot, das darauf wartet, mit euren Lieblingszutaten beladen zu werden!
Zutaten für eure Gunkan-Flotte
Für den perfekten Sushireis:
- 200 g Sushireis (kurzkornig)
- 300 ml Wasser
- 3 EL Reisessig
- 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- Optional: 1 EL Mirin
Für die Schiffchen-Form:
- 4 Noriblätter (Seetang)
- Schälchen mit Essigwasser für die Hände
Klassische Füllungen (wählt eure Favorites!):
- Räucherlachs mit Frischkäse
- Lachsrogen (Ikura)
- Garnelen mit Mayonnaise
- Wakame-Algensalat
- Thunfisch-Tartar
- Avocado mit Sesam
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So zaubert ihr perfekte Gunkan
Schritt 1: Der Reis – euer Fundament
Zuerst wascht ihr den Sushireis gründlich unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar läuft. Das ist super wichtig, damit später alles schön klebt! Gebt den Reis mit dem Wasser in einen Topf, bringt alles zum Kochen und reduziert dann die Hitze auf die kleinste Stufe. Lasst den Reis 12-15 Minuten leise köcheln.

Währenddessen verrührt ihr Reisessig, Zucker und Salz und erwärmt die Mischung leicht. Nach der Kochzeit nehmt ihr den Reis vom Herd und lasst ihn 10 Minuten stehen – Geduld zahlt sich aus! Dann gebt ihr den warmen Reis in eine große Schüssel und arbeitet die Essigmischung mit schneidenden Bewegungen unter. So wird euer Reis perfekt gewürzt und bekommt diesen typischen Sushi-Glanz.
Schritt 2: Nori vorbereiten
Schneidet die Noriblätter in etwa 4-5 cm breite Streifen. Pro Gunkan braucht ihr einen Streifen – rechnet also entsprechend!
Schritt 3: Die Schiffchen formen
Jetzt wird's spaßig! Feuchtet eure Hände mit dem Essigwasser an (so klebt der Reis nicht an euren Fingern) und formt aus jeweils 25-30 g Reis kleine ovale Schiffchen. Sie sollten etwa 2 cm hoch sein – stellt euch vor, ihr baut kleine Burgen!

Umwickelt jedes Reisschiffchen vorsichtig mit einem Noristreifen und drückt ihn sanft an. Der obere Rand sollte etwa 1 cm über den Reis hinausragen – das ist euer "Laderaum" für die leckeren Toppings.
Schritt 4: Befüllen und genießen
Jetzt kommt der beste Teil: das Befüllen! Nehmt einen kleinen Löffel und gebt eure gewählten Toppings in die Nori-Schälchen. Seid großzügig, aber übertreibt nicht – die Balance muss stimmen.
Kreative Füllungsideen für Abenteurer
Der Klassiker: Lachs-Avocado-Dream
Mischt gewürfelten Räucherlachs mit cremiger Avocado und einem Klecks Wasabi-Mayo. Garniert das Ganze mit schwarzem Sesam – optisch ein Knaller und geschmacklich himmlisch!
Für Mutige: Spicy Tuna
Hackt hochwertigen rohen Thunfisch fein und mischt ihn mit Sriracha-Mayo, fein gehackter Frühlingszwiebel und einem Spritzer Limette. Wer's scharf mag, wird diese Variante lieben!

Vegetarische Überraschung
Marinierte Shiitake-Pilze mit Gurkenstreifen und einem Tupfer Teriyaki-Sauce – wer braucht da noch Fisch?
Der Luxus-Tipp: Kaviar-Gunkan
Für besondere Anlässe gönnt euch echten Kaviar oder Lachsrogen. Einfach aufs Reisschiffchen häufen und den Moment genießen – purer Luxus!
Profi-Tipps aus der kiKOCH-Küche
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Temperatur ist alles: Serviert eure Gunkan bei Zimmertemperatur, niemals kalt aus dem Kühlschrank!
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Frische first: Bereitet Gunkan immer frisch zu und esst sie zeitnah. Der Nori verliert sonst seine Knusprigkeit.
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Wasabi sparsam verwenden: Ein winziger Klecks unter der Füllung reicht völlig aus – Wasabi ist mächtig!
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Experimentiert: Probiert auch mal deutsche Zutaten wie Räucherforelle oder Meerrettich-Quark – Fusion-Küche ist erlaubt!
Servieren wie die Profis
Arrangiert eure Gunkan auf einer schönen Schieferplatte oder einem Holzbrett. Dazu gehören traditionell Wasabi, eingelegter Ingwer und Sojasauce. Stellt kleine Schälchen bereit und gebt euren Gästen Stäbchen – das Auge isst schließlich mit!

Ein Tipp für Instagram-Fans: Die bunten Gunkan mit verschiedenen Toppings sehen auf Fotos einfach fantastisch aus. Denkt an gutes Licht und verschiedene Texturen – eure Follower werden begeistert sein!
Häufige Anfänger-Fehler vermeiden
Viele Sushi-Neulinge machen den Fehler, zu viel Füllung in die Gunkan zu packen. Weniger ist mehr – lasst den einzelnen Geschmäckern Raum zum Entfalten. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass der Nori-Rand gleichmäßig hoch ist, sonst läuft euch die Füllung weg.
Ein weiterer Tipp: Verwendet wirklich guten Sushireis! Der normale Langkornreis aus dem Supermarkt funktioniert nicht – er klebt nicht richtig und das Ergebnis wird frustrierend.
Perfekte Begleiter zu euren Gunkan
Zu euren selbstgemachten Gunkan passt perfekt ein leichter Gurkensalat oder andere asiatische Vorspeisen. Schaut gerne in unsere asiatische Kategorie für weitere Inspiration!
Falls ihr noch mehr über die Kunst des Sushi-Machens lernen wollt, findet ihr auf unserem YouTube-Kanal www.nerdoase.de weitere Videos und Tutorials. Dort zeigen wir euch auch fortgeschrittene Techniken und nehmen euch mit in die Geheimnisse der japanischen Küche.
Also, worauf wartet ihr noch? Schnappt euch eure Zutaten, krempelt die Ärmel hoch und lasst eure eigene kleine Gunkan-Flotte vom Stapel! Eure Geschmacksknospen werden euch dankbar sein, und eure Gäste werden vor Begeisterung aus dem Häuschen sein. Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst uns wissen, welche kreativen Füllungen ihr ausprobiert habt!


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