Liebe Kochbegeisterte! Heute nehmen wir euch mit auf eine kulinarische Reise nach Brasilien und Spanien, wo das herzhafte Rabada – ein geschmorter Ochsenschwanz mit Gemüse – zu den absoluten Lieblingsgerichten gehört. Dieses rustikale Schmorgericht vereint intensive Aromen, zarte Fleischfasern und eine samtige Sauce, die jeden Gaumen verzaubert.
Schwierigkeitsgrad: L (anspruchsvoll)
Kategorie: Brasilianisch/Spanisch
Zubereitungszeit: 4-5 Stunden
Portionen: 4-6 Personen
Die Zutaten für euer Rabada-Abenteuer
Für dieses authentische Schmorgericht braucht ihr folgende Zutaten:
Für das Fleisch:
- 1,5 kg Ochsenschwanz, in Stücke geschnitten
- 5 EL hochwertiges Olivenöl
- Grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für die Gemüsebasis:
- 2 große Zwiebeln, grob gehackt
- 3 Karotten, in dicke Scheiben geschnitten
- 2 Stangen Sellerie, gewürfelt
- 6 Knoblauchzehen, ungeschält
- 3 EL konzentriertes Tomatenmark
- 2 große reife Tomaten oder 400g Dosentomaten
Für die Schmorbasis:
- 750 ml kräftiger Rotwein
- 500 ml Rinderbrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 3 Zweige frischer Thymian
- 1 TL süßes Paprikapulver
- Frische Petersilie zum Garnieren
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Die Zubereitung – Schritt für Schritt zum Genuss

Schritt 1: Das Fleisch perfekt vorbereiten
Nehmt den Ochsenschwanz rechtzeitig aus dem Kühlschrank – er sollte Raumtemperatur haben. Würzt die Fleischstücke großzügig mit Salz und Pfeffer. In einem schweren Schmortopf erhitzt ihr 3 EL Olivenöl auf mittlerer bis hoher Stufe, bis es leicht zu rauchen beginnt. Jetzt bratet ihr die Ochsenschwanzstücke portionsweise von allen Seiten kräftig an – etwa 10 Minuten insgesamt. Die schöne Bräunung sorgt später für den intensiven Geschmack!
Schritt 2: Das Gemüse-Fundament legen
Im selben Topf (nicht reinigen – die Röstaromen sind Gold wert!) gebt ihr das gehackte Gemüse hinzu. Zwiebeln, Karotten, Sellerie und die ungeschälten Knoblauchzehen werden bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten angebraten, bis die Zwiebeln glasig werden und alles herrlich duftet.
Schritt 3: Die Aromabombe zünden
Macht in der Mitte des Topfes Platz und gebt das Tomatenmark hinein. Lasst es 2 Minuten anrösten – das intensiviert den Geschmack enorm! Dann rührt ihr Paprikapulver, Thymian und Lorbeerblätter unter.

Schritt 4: Mit Wein die Magie starten
Jetzt kommt der spannende Moment: Löscht alles mit dem Rotwein ab! Es wird ordentlich zischen und dampfen. Lasst den Wein bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln, damit der Alkohol verdampft und sich die Aromen verbinden.
Schritt 5: Das lange, geduldige Schmoren
Gebt das angebratene Fleisch zurück in den Topf und gießt so viel heiße Rinderbrühe dazu, dass alle Fleischstücke bedeckt sind. Bringt alles zum Kochen, reduziert dann die Hitze auf die niedrigste Stufe und deckt den Topf zu. Jetzt heißt es Geduld haben – 3 bis 4 Stunden langsam schmoren lassen! Rührt gelegentlich um und gießt bei Bedarf Wasser nach.
Schritt 6: Das Fleisch zerlegen
Wenn das Fleisch butterweich ist und sich leicht vom Knochen lösen lässt, ist euer Rabada fertig. Nehmt die Fleischstücke heraus und zerzupft sie mit zwei Gabeln. Die Knochen könnt ihr entsorgen – das Fleisch ist jetzt der Star!
Schritt 7: Die Sauce perfektionieren
Siebt das Gemüse aus der Sauce und lasst diese bei Bedarf noch etwas einkochen, bis sie schön sämig ist. Gebt das zerzupfte Fleisch zurück und lasst alles noch einmal aufwärmen.
Geniale Variationen und Profi-Tipps

Euer Rabada wird noch besser, wenn ihr diese Tricks befolgt:
- Am Vortag zubereiten: Wie viele Schmorgerichte schmeckt Rabada am nächsten Tag noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden.
- Spanische Note: Fügt ein paar Scheiben Jamón Serrano in den letzten 30 Minuten hinzu für extra Würze.
- Pikante Variante: Ein oder zwei getrocknete Chilischoten während des Schmorens mitkochen lassen.
- Kräuter-Power: Frischer Rosmarin anstelle von Thymian verleiht eine mediterrane Note.
Die perfekten Beilagen
Traditionell wird Rabada mit verschiedenen Beilagen serviert:
- Klassisch brasilianisch: Mit Reis, schwarzen Bohnen und Farofa
- Mediterran: Zu cremiger Polenta oder Risotto
- Rustikal: Mit Bratkartoffeln und einem grünen Salat
- Modern: Über hausgemachter Pasta oder Gnocchi
Apropos Pasta – wenn ihr Lust auf italienische Klassiker habt, schaut euch unbedingt unsere Lasagne al forno an oder probiert das cremige Risotto ai funghi aus!
Warum Rabada so besonders ist

Dieses Gericht ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Philosophie des langsamen Kochens. In Brasilien und Spanien wird Rabada traditionell an Sonn- und Feiertagen zubereitet, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Die lange Garzeit mag abschreckend wirken, aber das meiste davon ist passive Zeit, in der ihr andere Dinge erledigen könnt.
Der Ochsenschwanz ist ein unterschätztes Stück Fleisch, das durch das lange Schmoren unglaublich zart und aromatisch wird. Das Kollagen in den Knochen und Sehnen verwandelt sich in Gelatine und macht die Sauce herrlich sämig – ganz ohne künstliche Verdickungsmittel!
Aufbewahrung und Meal Prep
Rabada eignet sich hervorragend für Meal Prep! Im Kühlschrank hält es sich problemlos 3-4 Tage, und ihr könnt es sogar portionsweise einfrieren. Beim Aufwärmen einfach etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, falls die Sauce zu dick geworden ist.
Wenn ihr mehr mediterrane Schmorgerichte mögen, probiert auch unsere Caponata siciliana – ein sizilianischer Gemüseklassiker, der ähnlich intensiv und aromatisch ist.
Das Rabada ist ein wahres Fest für die Sinne und beweist, dass die besten Gerichte oft die einfachsten sind. Mit etwas Geduld und Liebe zum Detail zaubert ihr ein Gericht auf den Tisch, das eure Gäste garantiert begeistern wird. Also, ran an die Töpfe und lasst euch von den intensiven Aromen dieses brasilianisch-spanischen Klassikers verzaubern!
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