Ho ho ho, liebe Naschkatzen und Weihnachtsbäcker! 🌟 Wenn der Duft von Zimt und gerösteten Mandeln durch die Küche zieht, dann wisst ihr: Die Weihnachtszeit ist da! Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise zu einem der absolutesten Klassiker der deutschen Weihnachtsbäckerei – den Zimtsternen. Diese kleinen, weißen Sternchen mit ihrem intensiven Zimtaroma und der zart-knusprigen Textur sind nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch pure Nostalgie auf dem Teller.

Schwierigkeit: M (Mittel)
Kategorie: Deutsche Weihnachtsbäckerei
Zubereitungszeit: 45 Minuten + Kühlzeit
Backzeit: 15 Minuten

Was macht Zimtsterne so besonders?

Zimtsterne sind wahre kleine Kunstwerke! Anders als andere Plätzchen kommen sie ganz ohne Mehl aus und bestehen hauptsächlich aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß und natürlich – wie der Name schon verrät – ordentlich Zimt. Das Geheimnis liegt in der perfekten Balance: Der Teig ist süß-nussig, der Zimt gibt die warme Würze und die weiße Glasur sorgt für den eleganten Look, der auf jedem Weihnachtsteller zum Hingucker wird.

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Zutaten für etwa 25 Zimtsterne

Für den Teig:

  • 3 Eiweiß (Größe M)
  • 250g Puderzucker, gesiebt
  • 400g gemahlene Mandeln (unblanchiert für mehr Geschmack!)
  • 2 TL Ceylon-Zimt
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur:

  • 1 Eiweiß (Größe M)
  • 150g Puderzucker, gesiebt
  • Optional: 1 TL Zitronensaft für extra Glanz

Zum Ausstechen:

  • Sternenausstecher verschiedener Größen
  • Puderzucker zum Bestäuben der Arbeitsfläche

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Schritt-für-Schritt zur Zimtstern-Perfektion

Schritt 1: Der perfekte Eischnee

Trennt zuerst die Eier sorgfältig – auch der kleinste Tropfen Eigelb kann euren Eischnee ruinieren! Schlagt die 3 Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Eischnee auf. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührer. Der Eischnee sollte so fest sein, dass ihr die Schüssel umdrehen könnt, ohne dass etwas herausfällt.

Schritt 2: Süße Schneelandschaft

Jetzt rieselt der Puderzucker langsam in den Eischnee – löffelweise! Dabei weiter schlagen, bis ihr eine glänzende, feste Masse habt. Diese Baiser-Masse ist die Basis für eure Zimtsterne.

Schritt 3: Mandel-Zimt-Zauber

Vermischt die gemahlenen Mandeln mit dem Zimt in einer separaten Schüssel. Dann hebt ihr diese Mischung vorsichtig unter den Baiser – am besten mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen von unten nach oben. Der Teig wird ziemlich klebrig, aber das ist völlig normal!

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Schritt 4: Geduld ist eine Tugend

Wickelt den Teig in Frischhaltefolie ein und ab damit in den Kühlschrank – mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Diese Ruhepause ist wichtig, damit sich die Aromen verbinden und der Teig fester wird.

Schritt 5: Sterne ausstechen wie ein Profi

Heizt den Backofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vor. Bestäubt eure Arbeitsfläche und den Teig großzügig mit Puderzucker – sonst klebt alles! Rollt den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie etwa 8mm dick aus. Mit den Sternausstechern könnt ihr jetzt eure Zimtsterne ausstechen. Legt sie auf mit Backpapier ausgelegte Bleche.

Schritt 6: Die königliche Glasur

Für die Glasur schlagt ihr das verbliebene Eiweiß mit dem gesiebten Puderzucker zu einer glatten, dickflüssigen Masse. Ein Spritzer Zitronensaft sorgt für extra Glanz. Die Glasur sollte zähflüssig sein – nicht zu dünn, sonst läuft sie von den Sternen herunter!

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Schritt 7: Sterne zum Strahlen bringen

Verteilt die Glasur gleichmäßig auf den Zimtsternen – am besten mit einem kleinen Löffel oder Pinsel. Achtet darauf, dass die Glasur bis an die Ränder reicht, aber nicht überläuft.

Schritt 8: Das große Finale

Ab in den Ofen für 15 Minuten! Die Zimtsterne sind fertig, wenn die Glasur fest geworden ist, aber noch nicht bräunt. Sie sollten innen noch schön weich bleiben.

Profi-Tipps für Zimtstern-Meister

Tipp 1: Die richtige Mandel-Wahl
Unblanchierte (braune) gemahlene Mandeln geben mehr Geschmack als die weißen blanchierten. Wenn ihr ganz fancy sein wollt, könnt ihr die Mandeln auch selbst mahlen – einfach kurz anrösten und dann in der Küchenmaschine zerkleinern.

Tipp 2: Ceylon-Zimt macht den Unterschied
Investiert in guten Ceylon-Zimt statt des günstigen Cassia-Zimts. Der Geschmack ist viel feiner und weniger scharf.

Tipp 3: Glasur-Geheimnis
Wenn eure Glasur zu dick wird, gebt tröpfchenweise etwas Eiweiß dazu. Ist sie zu dünn, rührt mehr gesiebten Puderzucker unter.

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Tipp 4: Aufbewahrung
Zimtsterne bleiben in einer luftdichten Dose etwa 2-3 Wochen frisch. Zwischen die Lagen könnt ihr Backpapier legen, damit die Glasur nicht aneinander klebt.

Variationen für Experimentierfreudige

Klassisch ist schön, aber manchmal darf es auch etwas Abwechslung sein! Probiert mal:

  • Schoko-Zimtsterne: Ersetzt 50g der gemahlenen Mandeln durch Kakaopulver
  • Orangen-Zimtsterne: Gebt etwas Orangenabrieb in den Teig
  • Lebkuchen-Zimtsterne: Fügt eine Prise Nelken und Kardamom hinzu

Passende Begleiter auf dem Weihnachtsteller

Zimtsterne harmonieren perfekt mit anderen klassischen Weihnachtsplätzchen! Schaut doch mal bei unseren Vanillekipfern vorbei – die ergänzen sich wunderbar auf dem bunten Plätzchenteller. Auch unsere Nussecken sind ein tolles Pendant zu den zarten Zimtsternen.

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Die Wissenschaft hinter dem perfekten Zimtstern

Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Zimtsterne ohne Mehl funktionieren? Das liegt am Eiweiß! Beim Backen denaturieren die Proteine und bilden ein Gerüst, das den Plätzchen Halt gibt. Die gemahlenen Mandeln sorgen für die nussige Textur und gesunde Fette, während der Zimt nicht nur für Geschmack, sondern auch für die appetitlich bräunliche Farbe sorgt.

Zimtsterne international

Übrigens: Zimtsterne sind nicht nur in Deutschland beliebt! In der Schweiz heißen sie "Zimetsterne", in Österreich sind sie ein fixer Bestandteil der Weihnachtsbäckerei und sogar in skandinavischen Ländern findet man ähnliche Rezepte. Jede Region hat ihre kleinen Geheimnisse – manche verwenden Haselnüsse statt Mandeln, andere fügen Marzipan hinzu.

Das perfekte Weihnachts-Setup

Für alle, die ihre Zimtstern-Sessions perfekt dokumentieren wollen: Schaut unbedingt auf unserem YouTube-Kanal www.nerdoase.de vorbei! Dort findet ihr nicht nur tolle Backtipps, sondern auch jede Menge Tech-Reviews und Nerd-Content, der eure Küche zum High-Tech-Paradies macht.

Fazit: Sterne, die glücklich machen

Zimtsterne zu backen ist wie ein kleines Weihnachtswunder zu erschaffen. Die Kombination aus traditionellem Handwerk und modernen Hilfsmitteln macht diese Plätzchen zu etwas ganz Besonderem. Der intensive Duft, der durch die Küche zieht, die zufriedenen Gesichter eurer Lieben und das wohlige Gefühl, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben – das ist der wahre Zauber der Weihnachtsbäckerei.

Also schnappt euch eure Schürzen, dreht die Weihnachtsmusik auf und lasst uns gemeinsam diese sternenklare Tradition leben! Eure Zimtsterne werden nicht nur auf Instagram für Furore sorgen, sondern auch eure Küche in eine Weihnachtswunderwelt verwandeln.

Viel Spaß beim Backen und eine zauberhafte Vorweihnachtszeit, ihr Lieben! ⭐️🎄


2 Antworten zu „Zimtsterne – Sternenstaub aus der Weihnachtsbäckerei“

  1. […] ihr noch mehr internationale Rezepte sucht, schaut unbedingt bei meinen Zimtsternen oder Vanillekipferln vorbei – auch wenn das eher in die weihnachtliche Richtung […]

  2. […] ihr Lust auf mehr internationale Klassiker habt, schaut auch bei unseren Zimtsternen oder Nussecken vorbei – auch wenn die eher in die süße Richtung […]

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